von Reiner Praschag

Die erste Gemeinschaftshaltung mit anderen Arten beschreibt Mell (1938): „Auf die mit ihr im gleichen ummauerten Gartentümpel gehaltenen Emydinen wirkte sie durchaus nicht gefährlich. Sie rissen der wenig Geschickten das Futter vor und aus dem Maul weg, ohne einen Abwehrversuch von ihr zu erfahren, und die Großkopfschildkröte war stets die letzte, die satt wurde.“

von Sebastian Nickl

Zierschildkröten (Chrysemys picta) sind aktive und äußerst farbenprächtige Wasserschildkröten aus Nordamerika. Da es sich bei ihnen um nicht allzu große Tiere handelt, die zudem lediglich geringe Ansprüche an ihren Pfleger stellen, sind sie gerade für den Anfänger in der Schildkrötenhaltung eine echte Alternative zu den gängigen Schmuckschildkrötenarten der Gattungen Pseudemys und Trachemys.

von Reiner Praschag

Großkopfschildkröten (Platysternidae) sind leicht an ihrem namensgebenden großen Kopf, dem flachen Panzer und an dem relativ längsten Schwanz aller Schildkröten zu erkennen. Für die Systematiker blieben sie jedoch lange ein Rätsel.

von Thomas Hofmann

Die Gewöhnliche Moschusschildkröte (Sternotherus odoratus LATREILLE, 1801) ist aufgrund ihrer geringen Größe eine der wasserlebenden Schildkröten, die sich ideal für die Pflege in einem Aquaterrarium oder einem kleineren Gartenteich eignen.

von Uli Bollack

Während eines Besuches bei Dr. Michael Reimann im Frühjahr 2005 sah ich zum ersten Mal lebende, ca. 10 cm große Geoclemys hamiltonii. Begeistert von der Schönheit der Tiere, begann ich mich über die Tiere zu informieren. Leider war die Literatur spärlich und es wurden keinerlei Exemplare zum Kauf angeboten.

von Thorsten Geier

Die Überwinterung ist in der Landschildkrötenpflege ein alljährlich wiederkehrendes Ereignis – für die Tiere und natürlich auch für den Halter! Der komplexe, sehr interessante und vor allem wichtige Vorgang der Winterstarre ist Thema dieses Artikels. Ich möchte dabei den Schwerpunkt auf die Vorbereitung der Winterstarre im Freigehege legen sowie auf die Durchführung der Überwinterung in Frühbeet/Gewächshaus oder Kühlschrank.

von Viktor Mislin

Teil II: Haltung und Fortpflanzung der Art in der Schweiz.

Ich pflege die Areolen-Flachschildkröten seit 2006, als ich die erste Gruppe von fünf Tieren von Herrn Alfred Schleicher (Windhoek/Namibia) erhielt. Die Haltung der Schildkröten in Namibia wurde von SCHLEICHER (2012) im ersten Teil dieses Artikels sowie in verschiedenen anderen Publikationen (SCHLEICHER 2003, 2005a, b) ausführlich dokumentiert. Alle Tiere wurden auf seinen Wunsch in das Homopus-Zuchtbuch der „Homopus Research Foundation“ von Victor Loehr (Utrecht, Niederlande) aufgenommen (www.homopus.org).

von Bill Hughes

Das Tennessee Aquarium hat dieses Jahr bemerkenswerte Erfolge bei der Nachzucht verschiedener Sumpf- und Wasserschildkrötenarten zu verzeichnen. Insgesamt pflegt das Aquarium mehr als 500 Schildkröten in 75 verschiedenen Arten.

Dabei werden diese Schildkröten nicht nur in den Schaubecken gepflegt und gezeigt, sondern es gibt auch außerhalb des Ausstellungsbereiches spezielle Zuchtanlagen, um stressempfindlichere Arten besser züchten zu können. 2012 gelangen nun die Nachzuchten einiger Arten, die nicht alltäglich und in ihrer Konzentration auch für das Tennessee Aquarium einzigartig sind.